GUTE ARBEIT

Wenn die Psyche nicht mehr mitspielt

Möglichkeiten und Grenzen der betrieblichen Unterstützung

Wer kann teilnehmen?
Betriebsratsmitglieder und Schwerbehindertenvertrauenspersonen

Seminarinhalt
Der Anteil von psychisch erkrankten KollegInnen hat in den letzten Jahren in erheblichem Maße zugenommen und er steigt weiter an. Aber gerade im Hinblick auf überlastete und erkrankte KollegInnen wird oftmals im betrieblichen Alltag viel zu spät gehandelt oder unangemessen reagiert.

Damit die ersten Anzeichen und Auffälligkeiten auch wahrgenommen werden können, benötigen Betriebsräte und Schwerbehindertenvertrauenspersonen Kenntnisse und Hintergrundwissen über erste Signale und Auswirkungen bei den Betroffenen von psychischen Erkrankungen. Darüber hinaus bedarf es aber auch betrieblicher Strategien zur Vermeidung und Reduzierung von psychischen Belastungen und somit zur Prävention von psychischen Erkrankungen.

  • Überblick Krankheitsgeschehen psychische Erkrankungen
  • Burn-out – Ursachen und Auswirkungen auf Beschäftigte und Betrieb
  • Wer ist betroffen?
  • Welche Arbeitsbedingungen führen zu psychischen Erkrankungen?
  • Erkennen von psychischen Auffälligkeiten bei betroffenen/gefährdeten KollegInnen
  • Gesprächsvorbereitung und Gesprächsführung mit betroffenen KollegInnen
  • Unterstützungsangebote für betroffene KollegInnen (interne und externe Angebote)
  • Handlungsmöglichkeiten und rechtliche Grundlagen für Betriebsräte und Schwerbehindertenvertrauenspersonen
  • Eckpunkte für ein betriebliches Handlungskonzept
  • Präventive Maßnahmen zur Vorbeugung gegen psychische Erkrankungen
  • Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen und Maßnahmen zum Belastungsabbau

Referent
Dipl.-Psych. Godehard Baule, Bremen


Termin
Ort
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nummer
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kosten*
Seminar-
gebühr**
Online-
Anmeldung

24.02.–28.02.2020
Dornhan-Marschalkenzimmern
92011 € 634,00 € 1.100,00 Anmelden

Freistellung nach § 37.6 BetrVG und § 179.4 SGB IX *inkl. MwSt. **zzgl. MwSt.